Montag, 27. Dezember 2010

Urlaub auf Umwegen

Am 25.12. wollten wir zu unseren Großeltern fahren, ganz entspannt, da das Wetter ja nicht so berauschend ist. Leider teilten diese Ansicht nicht alle mit mir und so war unsere Reise schon vor der Ausfahrt Plech auf der A9 beendet, weil ein anderes Auto ins Schleudern gekommen war ...



Jeder, der schon einen Unfall hatte, weiß, wie es abläuft. Nemo musste an diesem Samstag sehr tapfer sein, erst lange neben der Autobahn liegen und warten, dann im ADAC Abschlepper mitfahren und zurück von Neunkirchen nach Nürnberg im Taxi.



Nemo hat große Angst, wenn er beim Autofahren etwas sieht und fährt ungern in Autos mit, wo er keine geschlossene Hundebox hat. Ich glaube, er war sehr froh, als er wieder in seinem Körbchen schlafen durfte ... aber vielleicht lasse ich Nemo alles weitere erzählen:

Mama und Tante haben am Samstagabend mich immer betätschelt und komisch gegrinst, keine Ahnung, aber irgendetwas hatten die Zwei vor ... Nur leider hatte ich keine Ahnung, was!

Sonntag Früh 04:00 Uhr wurde ich armes Hubdekind aufgeweckt. Mama und Tante hatten am Abend noch meine Sachen aussortiert und ich musste soooooo viel da lassn und durfte nur einen Bruchteil dalassen :( Ich durfte nur ein Spielzeug mitnehmen - ist das nicht Folter?

Na ja, beim Rausgehen war ich zwar etwas skeptisch, aber Gassi gehen schadet ja nix! Dann wurde ich in eine Höhle geführt, alles laut und dann musste ich in so ein Ungetüm, Mama nennt es "U-Bahn", einsteigen. Beim Aussteigen hatte ich noch Hoffnung, aber bei so vielen Menschen, ob's da besser werden kann? Es wurde nicht besser! Ich musste in ein weiteres Ungetüm "Zug" genannt. Mein Elend ging weiter!


Sie haben mir noch ein Halti übergezogen, da angeblich Maulkorbzwang in der DB ist (stimmt auch) und ich musste es ertragen. Nur schlafen wollte ich nicht, hab mir alles ganz genau angeschaut!

In Dresden mussten wir umstreigen, geplant war eine Stunde Aufenthalt, da der Zug aber Verspätung hatte, mussten wir raus und sofort in den anderen Zug, der ist dann gleich losgefahren. Da hat es mir dann schon viel besser gefallen, war eigentlich gar nicht so schlimm und die letzten 1 1/2 Stunden vergingen dann schon viel schneller.


In Zittau stiegen wir aus und ich hatte es endlich geschafft! Hab mich auch super über meine Oma (die Mama von meiner Mama) und den Peter gefreut. Nur Schreck, jetzt musste ich noch Auto fahren ... Aber nach kurzer Fahrt sind wir ein Stück gelaufen und dann hab ich mal meine Äuglein zugemacht und die Zweibeiner haben etwas gegessen. Dann ging's zurück zum Auto, ich dachte jetzt geht es endlich nach Hause, aber nein, noch ein Zwischenstop im Altersheim und erst danach ging es endlich zum Haus von der Großmutter meiner Mama und ich durfte mich ausruhen.


Ich sag euch! Was für ein Tag gestern. Dafür hab ich heute Morgen charmant gebettelt und natürlich was abgestaubt.


Dann musste ich nochmal Auto fahren, das find ich mittlerweile gar nicht mehr schlimm. Am Schlecker wurden ich, Mama und Tante abgesetzt, Mami ging kurz rein und dann sind wir zurück gelaufen, das war nach meinem Geschmack! Auf den Feldern durfte ich endlich flitzen und hab gespielt und mich frei wie ein Vogel gefühlt.

Na ja und dann hab ich endlich meine Schlummerpause bekommen!


Ich will gar nicht wissen, was die Zweibeiner Morgen mit mir vorhaben ...

Samstag, 2. Oktober 2010

Neuer Blog!

Unseren neuen Blog findet ihr hier:

http://derkleinehundnemo.blogspot.com

Bitte schaut ab jetzt immer dort rein um alles über unser Leben zu erfahren :)

Dienstag, 21. September 2010

Und schon wieder September!

Wie die Zeit vergeht, ist einfach gigantisch. Jetzt haben wir schon wieder Ende September ... Nemo und ich waren gemeinsam mit Hilde und Frauchen am Wochenende wieder an der Weser, genauer gesagt in Bevern. Dort referierte Dr. Ute Blaschke-Berthold zum Thema "Körpersprache und Entspannung". Nemo nahm teil, Hilde musste zuschauen. Ich habe wieder einiges gelernt und werde mir große Mühe geben das alles umzusetzen. Am "Schaue nicht den Hund an, schaue nach vorne" muss ich noch arbeiten, das ist für mich super neu ... aber: Es hat uns riesigen Spaß gemacht und wir freuen uns auf der erste Oktoberwochenende, da wird Ute wieder in Nürnberg bzw. Feucht sein und wir dürfen lauschen :)

Ich habe das kostenlose Erstgespräch wieder aus dem Programm genommen. Ab jetzt kostet ein Vorgespräch 45€, wollt ihr schriftliches Material haben, dann 75€. Ich habe mich dafür entschieden, da es einfach Überhand nahm. Pro Woche 2 - 3 Erstgespräche, aber nur selten wollten die Hundebesitzer wirklich mit mir trainieren, es war eher ein Anschauen. Da ich viel Zeit und auch Liebe und Begeisterung in meine Arbeit stecke, möchte ich das lieber Hundebesitzerin geben, denen dies wert ist. Bitte habt Verständnis dafür. Wer sich dennoch kostenlos von meiner Arbeit überzeugen mag, der kann gerne mit mir spazieren gehen oder ohne Hund bei der Gruppenstunde zuschauen.

Am 14. November ist Sonja Meiburg bei uns zu Gast. Ein letztes Mal in diesem Jahr wird sie uns bzw. unsere Hunde beschäftigen. Nachdem die Themen im September nicht ankamen, haben wir uns beraten und es sind diese zwei Themen rausgekommen:

Tagesworkshop 11 - 17 Uhr: Nasen-, Such- und Schnüffelspiele
Vortrag am Abend 19 Uhr: Tierarzttraining

Ich hoffe, der ein oder andere hat Interesse und meldet sich an. Sobald ich die Ausschreibung habe, wird diese natürlich veröffentlicht.

Vielleicht weiß einer von euch einen passenden Raum? Ich suche einen großen Raum oder / und einen Raum, wo gleich ein Garten dran ist, den wir nutzen können. Wer was weiß und teilnehmen mag, bekommt 20% Rabatt (wenn der vorgeschlagene Raum es dann wird).

Ich plane für dieses Jahr noch einen Rückrufworkshop, bestehend aus Theorie und Praxis, wenn die Planungen abgeschlossen sind, bekommt ihr Bescheid. Natürlich findet im November noch der Theorieworkshop zum Thema Körpersprache statt. Wer also Neues lernen möchte, der melde sich bei mir.

Montag, 30. August 2010

Dynamik in Hundegruppen - von Freitag, 27.08.2010

Seit vielen Jahren laufe ich mit einer oft großen Hundegruppe. Anfangs waren es 3 oder 4 Hunde, irgendwann 8 Hunde, jetzt sind es manchmal auch 10 oder 12 Hunde. Viele schauen mich dann immer ganz verwundert an, wie so etwas funktioniert. Schaue ich mir andere Gassigeher an, so denke ich schon, ja, dass ich etwas ganz Besonderes mache. Aber auch bei mir läuft nicht immer alles rund ...

Im Moment haben wir August und somit Urlaubszeit. Die letzten Wochen waren für mich und meine Gruppenhunde sehr anstrengend. Mit jedem neuen Hund verändert sich die Dynamik in der Gruppe und muss neu angeschaut werden. Das musste ich letzten Freitag schmerzlich erfahren:

Koda, ein 6jähriger, unkastrierter Goldi Rüde durfte uns letzte Woche begleiten, der Freitag war sein letzter Tag. Bei unkastrierten Rüden habe ich oft das Problem, dass sie entweder einen Hund auswählen und diesen dann den ganzen Spaziergang über verfolgen oder sich an die Hunde heften, die wir beim Spazieren gehen treffen. Koda war mit den Gruppenhunden gut verträglich, um das Mitlaufen mit fremden Hunden zu vermeiden, hatte er einen Kurzführer zum Greifen um. Die vier Tage war er unauffällig, lediglich Montag und Mittwoch auf unserer Nachmittagsrunde ließ er Kaya nicht in Ruhe und steigerte sich sehr stark hinein. Das war Mittwoch dann schon deutlich besser als Montag. Mit der großen Gruppe gab es aber wie gesagt keine Probleme.

Jack, ein 3jähriger, unkastrierter Rüde liegt gerade neben mir. Letzten Mittwoch habe ich ihn das erste Mal kennengelernt, Freitag war sein erster Tag. Er verbringt 10 Tage bei mir und Nemo. Auf dem Spaziergang am Mittwochnachmittag lernten Jack und Koda sich kennen, es gab keine Probleme. Kaya ließ er größtenteils in Ruhe. Er war ruhig, lief vor sich hin und reagierte auf Nemos Aggressionsverhalten mit Meideverhalten. Also ein netter Kerl.

Am Freitag dann sollte es schnell gehen, da ich am Mittag zu meiner Oma fahren wollte und diese 400km entfernt wohnt. Da ich dann nach meiner Planung zu spät dran war, verzichtete ich darauf, an einer Kaufhalle vorbeizufahren und noch einen Sack Trockenfutter zu kaufen. Ich hatte ja noch etwas im Auto, nicht mehr sehr viel, aber ich ging davon aus, dass es ein ruhiger Spaziergang werden würde – Pustekuchen!

Ich also los, Rucksack im Auto gelassen, aber Leinen nehme ich immer mit. Koda mit Kurzführer und auch Jack ohne Leine, allerdings mit 1 Meter Schleppleine. Mischa, ein unkastrierter Havaneserrüde mit 3 Meterschleppleine, alle anderen Hunde durften frei laufen, Maira wie immer an ihrer Schleppleine. Den Weg runter zur Wiese ging alles sehr gut. Die zwei unkastrierten Rüden, um die ich mir Gedanken gemacht hatte, verstanden sich gut. Leider hatte ich nicht bedacht, dass mit einem weiteren, unkastrierten Rüden einfach die Dynamik eine ganz andere war … Felix, ein kastrierter Golden Retrieverrüde, wurde Ziel um Aufregung von Koda abzulassen. Es ist einfach nur blöd, wenn man weiß, dass es nicht gut geht, wenn der eine Rüde den anderen besteigt. Der Maulkorb für Felix lag natürlich im Auto, wo sonst in so einer Situation? Wegschicken half nichts, anclickern von Felix schaffte ihm sein Anhängsel nicht weg und so kam es wie es kommen musste: Felix flippte aus und Koda wurde unter ihm begraben. Allerdings war er ansprechbar und hörte sehr schnell wieder auf, bekam Futter dafür … er hat gelernt! 300 Meter später, Koda hatte so halbwegs verstanden, probierte es Jack … und Felix sagte sehr klar, dass er das nicht toll fand. Geschirrgriff mit Ankündigung um Felix von Jack runterzupflücken, Hunde Kekse gestreut und die drei Rüden ins Sitzen gebracht und meine Nerven waren am Tiefpunkt. Ja, was soll ich tun? Ich leinte Koda und Jack an, jede hatte jetzt drei Meter und wollte einfach eine Runde laufen und dann zum Auto und fertig. Super Idee, aber Hunde wollten es irgendwie anders. Ich kann euch aber sagen, an diesem Tag gab es keine weitere Prügelei mehr unter den Hunden, ich hielt Koda und Jack (ich muss sagen, Koda war penetranter als Jack) von Felix fern. Maira durfte laufen, damit ich mich um die zwei Herrschaften kümmern konnte und auch Nemo, Greta und Winston hatten „Freetime“. An der Leine klappte es gut, untereinander gab es keine Probleme mit den zwei Jungs. Nach der Hälfte der Runde gesellte sich Mäusebuddlerin Maira wieder zu uns, in der nächsten Kurve ging sie uns wieder verloren. Ihr erinnert euch: Mein Plan war es so schnell wie möglich zum Auto zu kommen. Maira folgt eigentlich immer, auch, wenn sie mal an einem Mäuseloch hängt, kommt sie irgendwann wieder. Heute dauerte es und dauerte … Ich war schon fast fertig mit meiner Runde, wir ließen gerade andere Hunde vorbei, aber Mischa (kleiner, weißer Hund) war nicht bei uns, sondern auf dem Mittelweg bei einem fremden Hund. Also kurz überlegt, Maira kann auf sich selbst aufpassen, erstmal Mischa wieder einfangen. Ich musste dazu bis nach vorne, Mischa wollte einfach nicht auf mein Rufen hören, wurde aber netterweise von einem Mann eingefangen und zu mir gebracht. Nun mit drei angeleinten Hunden begab ich mich auf die Suche nach Maira. Sie geht gern stöbern, am liebsten in Wassernähe. Jedes Rufen an der Stelle, wo sie abhanden gekommen, brachte nichts. Normalerweise kommt sie dann angerannt und sagt: „Da bin ich doch, was rufst du denn?“, aber nicht an diesem Freitag. Nach minutenlangem Rufen hörte ich sie kläffen. Zumindest etwas, so konnte ich sie zumindest finden. Da ich einen engen Weg entlang musste, band ich Koda und Mischa getrennt voneinander an. Dann begab ich mich, Kodas Bellen ignorierend und begleitet von meinen Hunden, auf die Suche nach Maira. Ich fand sie auf einem Baumstamm, wedelnd. Die Leine hatte sich verhakt. Dieser Baumstamm geht über das Wasser (Fluß), es sind zwei parallele Baumstämme. Durch die Leine war zu erkennen, sie musste den Rechten hoch sein, wollte links wieder runter und hatte sich dabei verhakt. Also balancierte ich zu Maira, das geht Gott sei Dank, da es breite Baumstämme mit vorhandenen Ästen zum Festhalten sind. Ich habe Maira losgemacht und sie rannte zum Dank erst einmal bellend übers Feld. Ich entfitzte die Leine und begab mich zu Mischa und Koda, nahm alle drei Rüden wieder mit und begab mich nun schnurstracks zum Auto. Maira wurde natürlich wieder angeleint …

Nach diesem Spaziergang sah ich aus wie sau und die Hunde waren fix und fertig. Aber es zeigt mir auf eindrucksvolle Art und Weise, dass ein Hund die ganze Dynamik in einer Hundegruppe verändern kann. Heute (Montag) ohne Koda, nur Jack und Felix verlief der Spaziergang entspannt. Nur wenige Mal hat Jack probiert Felix zu besteigen, ließ sich ansprechen und durfte freilaufen. War alles kein Problem.

Ich hatte meinen Gruppenhunden eigentlich versprochen, dass nach Branco, Lucky, Leo, Nala und Dixie, Rocko nicht zu vergessen, endlich wieder Ruhe einkehrt. Leider will es das Leben nicht so, erst Koda und jetzt Jack. Nächste Woche wird wahrscheinlich eine ältere Malinoishündin aus Hamburg dabei sein. So stressig neue Hunde doch sind, es ist erstaunlich wie gut es im Endeffekt funktioniert. Dies waren am Freitag für das Jahr 2010 Prügelei 2 und 3. Prügelei 1 war Anfang März 2010 zwischen Felix und Max (nicht mehr dabei, wieder in Schweden). Kleinere Auseinandersetzungen gibt es, ich versuche den Hunden durch das Training mit Markersignalen richtige Lösungsstrategien aufzuzeigen. Heute habe ich angefangen mit den Hunden den Geschirrgriff zu üben. Ich bin gespannt, ob dieser sich auch bei einer Hundegruppe einüben lässt, auch, wenn ich keine Einzeltrainingszeit mit jedem Hund habe.

Workshop "Silvesterentspannung" - Terminverschiebung

Der Workshop "Silvesterentspannung" wird vom 05.09. auf den 12.09. verschoben. Wer noch Lust auf eine Teilnahme hat, der meldet sich bei mir. Wer seinen Wuff mitbringen mag, kann das gern tun. Wir werden mit den teilnehmenden Hunden kleine Praxisübungen machen.

Kosten: 50€ pro Teilnehmer
Datum: 12.09.2010
Uhrzeit: 12 - 18 Uhr

Stammtisch im September

Der Stammtisch findet am 03.09.2010 um 20:15 Uhr statt.

Treffpunkt: ASAHI Restaurant in Nürnberg, Thon.

Ihr seid alle herzlich eingeladen zu kommen, zu quatschen und leckeres Essen zu genießen. Neben Sushi gibt es auch thailändische und vietnamesische Spezialitäten.

Samstag, 28. August 2010

Termine verschoben

Folgende Termine wurden verschoben:

Stammtisch findet am 03.09. um 20:15 Uhr statt, Treffpunkt Asahi.

Termine mit Sonja Meiburg wurden vom 12.09. in den November verschoben. Neue Themen wird es ebenfalls geben. Steht alles fest, informiere ich euch genauer.

Das Theorieseminar mit kleinen Praxiseinheiten wird vom 05.09. auf den 12.09. verschoben. Ich hoffe, das ist für alle Teilnehmer okay und passt. Durch die Welpenstunde fangen wir 12 Uhr an und hören ca. 18 Uhr auf.

Das war es dann auch erstmal schon. Wir sind noch in Mittelherwigsdorf bei unseren Großeltern, Jack (unser Gasthund) und Nemo fühlen sich auch hier wohl. Morgen ganz früh geht es zurück um euch dann wieder mit Training zu beglücken ;)

Dienstag, 17. August 2010

Rabatte für Tierschutzhunde

Mit Rabatten für Tierschutzhunde bei Pflegefamilien und im neuen Zuhause möchte ich meinen Beitrag zum Tierschutz leisten.

Für alle Hunde, die sich gerade in Tierheimen, Tierschutzorganisationen oder Pflegefamilien befinden:

Kostenlose Teilnahme am Gruppenunterricht: Welpenstunde, offener Junghundekurs „Junior" und offener Erziehungskurs für erwachsene Hunde

50% Ermäßigung auf Einzelstunden, keine Anfahrt im Stadtgebiet N – FÜ (Außerhalb 0,40€ pro km)

Für alle Hunde, die glücklich vermittelt wurden: vom 1. Tag an bis zu 6 Monate im neuen Heim:

20% Ermäßigung auf alle Gruppenstunden

50% Ermäßigung auf den Grundlagenkurs

20 % Ermäßigung auf Einzelstunden

Kontakt: info(at)hundeservice-nuernberg.de oder Tel. 0151-23052485

Sonntag, 15. August 2010

Vortrag: Die Sache mit der Selbstbeherrschung am 12.09.2010 mit Sonja Meiburg in Nürnberg

Zack! Schon wieder hat Fiffi nach der Hand geschnappt, die Fraule ihm mit einem Futterstückchen hingehalten hat. Fiffi schafft es einfach nicht, dieses Futterstück sanft aus den Fingern seiner Halterin zu nehmen. Das dargebotene Futter ist einfach zu aufregend.

Waldi springt ständig an Besuchern hoch, weil er vor lauter Freude gar nicht weiß, wohin mit sich. Außerdem gelingt es ihm einfach nicht, locker an der Leine zu gehen, wo draußen doch so tolle interessante Dinge geschehen. Da ruckt er lieber rechts in den Graben zur Maus oder links ins Gebüsch zum herumliegenden Papiertaschentuch, um mal kurz daran zu schnüffeln. Fraule ist in diesem Moment völlig uninteressant.

Sobald draußen eine Maus hustet springt er auf und bellt. Jedes Blatt, das vom Baum fällt, fesselt seine Aufmerksamkeit und der Halter ist vergessen.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Wäre es nicht schön, wenn Ihr Hund ein wenig Selbstbeherrschung lernen könnte?

Dann sähen die Spaziergänge etwas anders aus. Zum Beispiel könnte der Ball der Nachbarskinder vor Chiccos Nase landen. Doch statt Sie völlig überdreht hinter sich her zum Ball zu ziehen, bleibt der Hund stehen, schaltet sein Hirn ein und schaut sich zu Ihnen um.

Völlig unmöglich? Nö. Alles eine Frage der Selbstbeherrschung.

Lernen Sie in diesem Vortrag, wie Sie Ihrem Hund beibringen, nicht gleich seinem ersten Impuls nachzugeben, sondern durch Selbstbeherrschung an sein Ziel zu kommen. Ihr Hund lernt, wie er sich in aufregenden Situationen entspannen kann und durch Nachdenken das bekommt, was er möchte. So gewöhnt sich Ihr Hund an, mehr auf Sie zu achten und den Alltag gemeinsam mit Ihnen zu meistern.

Damit Ihr Vierbeiner auch Ihr bester

Über die Trainerin:

Sonja Meiburg ist seit vielen Jahren Hundetrainerin und war in verschiedenen Vereinen als Ausbilderin tätig (BLV-Ausbilderprüfung 2005). Jetzt gibt sie ihr Wissen in ihrer eigenen Hundeschule ( www.hundeschule-holledau.de ) weiter. Seit über 10 Jahren ist sie Clicker-Trainerin. Sie setzt den Clicker nicht nur zum Grundgehorsam und für Tricks ein, sondern auch im Hundesport und in der Verhaltenstherapie.

Wann und wo?

12.09.2010 19 Uhr

Nürnberg

Kosten?

15€

12€ ermäßigt für Schüler und Studenten

Teilnehmerzahl?

max. 30 Teilnehmer

Praxisworkshop: Der ängstliche Hund am 12.09.2010 mit Sonja Meiburg in Nürnberg

„Ich glaub´s nicht, mein Hund ist ein Feigling“ – Wie gehe ich mit richtig mit Angst bei Hunden um

Ein Hund ohne Angst würde sich beim nächsten Spaziergang todesmutig auf den viel größeren Rivalen stürzen. Ein Hund ohne Angst würde die Treppe mit einem Sprung nehmen statt sie vorsichtig hinunterzugehen. Ein Hund ohne Angst würde an Silvester eine Rakete apportieren… Kurz: Ein Hund ohne Angst lebt gefährlich. Ängstliches Verhalten ist ein völlig normales Hundeverhalten, denn es schützt den Vierbeiner vor möglichen körperlichen oder geistigen Schäden.

Aber was kann ich tun, wenn mein Hund so ängstlich reagiert, dass ein normales Zusammenleben nicht mehr möglich ist? Wenn er beim kleinsten Geräusch flüchten möchte oder um jeden noch so freundlichen Menschen einen Riesenbogen macht?

Angst kann die Beziehung zwischen Hund und Halter auf eine harte Probe stellen.

Aber wie reagiere ich richtig? Ignorieren? Trösten? Den Hund zwingen, sich der Situation zu stellen?

Lernen Sie, wie Sie Ihren Hund in Stress-Situationen richtig führen und wie Sie ihn systematisch an Angstauslöser heranführen. Zeigen Sie Ihrem Vierbeiner, wie er auch in Angst machenden Situationen entspannen kann.

Schwerpunkte dieses Workshops sind:

Der Umgang mit der Angst

Wie ist das mit der Stimmungsübertragung?

Hilft Ignorieren?

Berührungsangst

Geräuschangst

Targettraining

Entspannungstraining

Um das Training optimal anpassen zu können und um den Vierbeiner nicht unnötig zu stressen, bitten wir Sie, mit der Anmeldung zu diesem Workshop eine ausführliche Beschreibung Ihres Hundes und der bisher bekannten Angstauslöser mitzusenden.

Damit Ihr Vierbeiner auch Ihr bester Freund wird.

Die Referentin:

Sonja Meiburg ist seit vielen Jahren Hundetrainerin und war in verschiedenen Vereinen als Ausbilderin tätig (BLV-Ausbilderprüfung 2005). Jetzt gibt sie ihr Wissen in ihrer eigenen Hundeschule ( www.hundeschule-holledau.de ) weiter. Seit etwa 10 Jahren ist sie Clicker-Trainerin. Sie setzt den Clicker nicht nur zum Grundgehorsam und für Tricks ein, sondern auch im Hundesport und in der Verhaltenstherapie.

Wann?

12.09.2010 11 - 17 Uhr

Wo?

Nürnberg, genauer Treffpunkt ca. 1 Woche vor Veranstaltung

Teilnehmerzahl?

6 Mensch-Hund-Teams

10 Plätze ohne Hund

Kosten?

70€ mit Hund

40€ ohne Hund

Anmeldung und weitere Infos?

info(at)hundeservice-nuernberg.de oder unter Tel. 0151-23052485

Theorieworkshop: Silvesterentspannung am 05.09.2010 in Nürnberg

Viele Hunde haben Stress an Silvester. Mit diesem Workshop möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie Ihrem Hund durch die Knallerei helfen können. Damit es Silvester auch gut klappt, findet der Workshop schon im September statt. Dadurch haben Sie noch Zeit sich intensiv mit Ihrem Hund auf Silvester vorzubereiten.

Dieser Workshop besteht überwiegend aus Theorie, gespickt mit kleinen Entspannungsübungen zum besseren Verständnis für Sie und Ihren Hund. So kann ich Ihnen auch die Hintergrundinformationen geben, warum und weshalb so viele Hunde ein Problem mit Silvester und lauten Geräuschen haben. Auch für Hunde mit Gewitterangst kann dieser Workshop sehr hilfreich sein.

Auch Medikamente sprechen wir kurz an, denn es gibt Hunde, bei denen geht es nicht ohne.

Termin: 05.09.2010 10 - 16 Uhr
Kosten: 50€
Teilnehmer: max. 5 Hund-Mensch-Teams, max. 10 Teilnehmer ohne Hund
Anmeldung unter info(at)hundeservice-nuernberg.de

Praxisworkshop: Training is Fun am 22. + 29.08.2010 in Nürnberg

Training soll Spaß machen, aber wie sieht so ein Training wirklich aus? Wie wird es gestaltet, dass Hund und Mensch Spaß haben am Training? Und was ist für unsere Spaß? Ist Spielen das Gleiche wie Spaß? Wie können wir Spiel und Spaß im Training nutzen?

Darum geht es in diesem Workshop! Herauszufinden, wann und wie euer Hund Spaß hat!

Inhalt:

Teil 1:

Clickertraining als Basis für Spaß und gute Beziehung

Wann hat ein Hund Spaß? Welche Verhaltensweisen lösen im Gehirn den Spaßfaktor aus?

Was ist Spiel? Woran erkenne ich, dass mein Hund spielt?

Targettraining (Bodentargets, Nasentargets und Anderes)

Verhaltensweisen als Belohnung nutzen, die dem Hund Spaß machen

Teil 2:

Clickertraining als Basis für Spaß und gute Beziehung

Training mit der Belohnungsstation – Verhalten verstärken, Ablenkung als Belohnung einsetzen und Belohnungen aufwerten

Spielen mit dem Hund als Bindungsaufbau und –verbesserung

Spaziergang: Belohnungen der Stimmung des Hundes anpassen, Suchspiele mit Leckerlies und Spielzeug, Übungen zum Auflockern

Entspannungsübungen zwischendurch

Durch die Fülle an meinen Ideen und die daraus resultierenden Übungen wird dieser Workshop in zwei Teilen stattfinden. So ist es für Mensch und Hund angenehmer.
Die Workshops können auch ohne Probleme einzeln gebucht werden.

Teil 1: 22.08.2010 13 – 17 Uhr (danach gerne gemeinsames Essen bzw. Spaziergang)

Teil 2: 29.08.2010 13 – 17 Uhr (danach gerne gemeinsames Essen bzw. Spaziergang)

Kosten:

Einzeln: 40€

Teil 1 + 2: 70€

Treffpunkt: wird nach Anmeldung bekannt gegeben

Anmeldung: info(at)hundeservice-nuernberg.de


Sonntag, 1. August 2010

Wir melden uns nach langer Zeit wieder!

Es war keine Absicht, dass es so lange keinen Beitrag hier gibt. Aber nun endlich gibt es wieder etwas zu hören von uns. Nemo geht es soweit so gut. Am Donnerstag gehe ich mit ihm zur Physiotherapie, ich werde berichten. Er hat leider Knieschmerzen, das ist beim Abtasten beim Tierarzt rausgekommen und nun müssen wir schauen, woher es kommt und ob wir ihm helfen können. Beim Spielen und Toben beeinträchtigt es ihn überhaupt nicht. Gerade zerstört er sein Schredderfell mit großer Begeisterung.

So, nun die Neuerungen und aktuellen Angebote:

Welpenkurs "Puppy" findet jeden Sonntag 10 - 11 Uhr statt. Treffpunkt: Marienbergpark in Nürnberg

Junghundekurs "Junior" ist jetzt offen und findet jeden Freitag 19 - 20 Uhr am Marienbergpark in Nürnberg statt

Der bunte Erziehungskurs für erwachsene Hunde findet jeden Freitag 18 - 19 Uhr statt.

Die Erlebnisspaziergänge finden jetzt im Sommer immer Dienstag 20 Uhr statt. Treffpunkt nach Anmeldung, da sie nicht immer gleich sind.

Trickdance und Disc Dogging jeden Samstag 10 - 11 Uhr, ebenfalls Marienbergpark in Nürnberg

Im August zwei Workshops "Training Is Fun" Teil 1 + 2, jeweils noch 3 Plätze mit Hund frei. Einzeln 40€, zusammen 70€. Jeweils von 13 - 17 Uhr. Treffpunkt und weitere Details nach Anmeldung.

Im September:

05.: Theorieworkshop: Silvesterentspannung
12.: Praxisworkshop: Der ängstliche Hund
12. Vortrag: Die Sache mit der Selbstbeherrschung

Im November:

07.: Körpersprache

Im August gibt es bei jedem Paket eine Einzelstunde dazu für den gleichen Preis. Wer also Lust hat, kann mich gerne auf das Welpenpaket, Start-Up bzw. Therapiepaket ansprechen. Das Angebot gilt auch für die Abos.

Der Kinoabend am 31. Juli war ein großer Erfolg! Das werden wir sicherlich wiederholen!

Montag, 24. Mai 2010





Heute darf ich wieder schreiben, der Nemo. Ich muss euch erst einmal sagen, ich bin Captain Nemo und lege jetzt gaaaaaanz viel Wert darauf, dass ihr mich auch alle so nennt, sonst bin ich traurig und kann für euch nicht mehr den Pausenclown spielen ... na ja, also ich hatte ein schönes Pfingstwochenende und bin jetzt ganz schön müde. Darum liege ich jetzt auch auf Mamas Bett und kuschle mit meinem Zorro und will eigentlich euch gar nichts mehr schreiben, aber Mama sagt, ich soll, sie nennt es "Buisness", kenn ich nicht das Wort. Also, das Pfingstwochenende hatte ja drei freie Tage ohne Arbeit, wurde mir zumindest gesagt. Ich seh das zwar nicht ganz so, aber egal. Fangen wir doch mit Samstag an: Da musste ich früh 8 Uhr aufstehen, fand ich viel zu früh. Dann sind wir raus, Max war auch mit dabei. Mama ging nicht Richtung Park, sondern beim China Imbiss vorbei und immer gerade aus. Ich bin halt mitgezockelt, mir ging es gut. Wir sind dann an der Tankstelle vorbei, da wurde mein Tütchen entsorgt und dann den schattigen Weg entlang und immer so weiter. Irgendwie in ein Tor rein, Mama machte komische Dinge (Mama: Visitenkarten in Briefkasten werfen) und dann ging es den gleichen Weg zurück. Sinnlos? Findet ihr auch? Dann sind wir einer Meinung. Dann wieder in die Wohnung gezockelt, in den 4. Stock um 30 Minuten später wieder ins Auto gebracht zu werden! Gut, da durfte ich erstmal verweilen. Bewegungstraining für die anderen Hunde stand auf dem Programm und ich war nicht mit dabei. Blöd nur, dass nur Zachi, Pina und Teddy dabei waren, nach 40 Minuten holte mich die Mami, denn ich brauche ja auch ein wenig Übung *bäh* und ich musste zwei Mal den Parcours laufen (wer hatte sich den nur ausgedacht??????) und dann durfte ich aber noch Quatsch machen und mit Teddy buddeln. Das war alles super lustig! Ich kam dann wieder ins Auto, die Geräte wurden wieder eingesammelt und alles ins Auto verstaut. Dann hab ich nur Wortfetzen verstanden, irgendwas von Gassi gehen und Oberasbach. Gottchen, ich bin zwar jung, aber doch eigentlich ein Faulpelz. Na ja, wurde also wieder rumscheuffiert und durfte dann mit dem Teddy und dem Max in Oberasbach auf den Wiesen laufen. Max durfte Balli hinterherschwimmen und ich Futter aus dem Wasser retten. Meine Mama beschwert sich immer, dass ich nicht schwimme. Habe aber gar keine Veranlassung, warum auch? Muss nur am Ufer warten, dann kommt der Ball eh zu mir. Haben da noch eine Frau mit altem Wuff getroffen, zu dem war ich lieb. Bin ja nicht immer so lieb, muss ja zeigen, wer die Hosen an hat, die bei mir gar nicht so ausgeprägt sind. Na ja, sind da halt eine Runde gelaufen, ich war ganz brav und habe Teddy nur ein paar Mal zu Blödsinn angestiftet. Ihr müsst wissen, wir sind Bärenblutsbrüder. Spanien und Italien macht eh keinen Unterschied und wenn wir zusammen unterwegs sind, dann gucken wir immer. Wo der Eine ist, ist auch der Andere, was der Eine macht, macht auch der Andere. Manchmal kommen wir sogar, wenn gepfiffen wird. Am wahrscheinlichsten, wenn beide Frauchens pfeifen. Aber Vögel jagen und buddeln tun wir trotzdem! Sodele, nach dem Gassi - oh Gott, war der Max nass igitt! - wieder ins Auto. Frauchen hat dann ne ganze Menge Zeug angeschleppt ... in einer großen Tüte und faselte was davon, dass das nicht meine ist. Wie kommt die nur da drauf? Dann wieder durch die Gegend gefahren und dann durften wir aussteigen. Max an der Leine, ich durfte frei nach Hause trotten, Tür war auch offen, weil Mama ja die schwere Tüte hochtragen musste. Wir wohnen doch im 4. Stock. Für mich gab es am Abend nichts spektakuläres mehr, Mama war Sushi essen und ich hab nichts abbekommen :( Aber danach durfte ich noch mit Teddy eine Abendgassirunde drehen. Nur die Circustiere waren nicht so meine Sache. Hab halt ein empfindliches Näschen. Kann ja keiner ahnen, dass neben dem Marktkauf ein Circus kampiert ...
So, nun zum Samstag. Davon sind auch die ganzen Bilder! Mama schimpft über die Technik, sortieren müsst ihr sie euch selber. Aufgewacht bin ich früh, aufgestanden erst gegen 10 Uhr. Los ging es erst kurz vor 11 Uhr, denn meine Leckerlies mussten noch geschnitten und vorbereitet werden. Mein Näschen verriet mir: Leberkäs, Platinum und Fischnuggets *hmmmm* Dann wieder Abbruch und erstmal ins Auto. Angekommen wusste ich schon: Kläranlage und da war der Teddy bestimmt nicht weit ... na ja, wir durften raus, erstmal Blase entleeren. Von Teddy keine Spur. Max gab falschen Alarm, da hab ich schon doof geschaut. Mama hat mir dann das Startzeichen gegeben und ich durfte losflitzen und Teddy und die Tanten begrüßen :) Bin ein guter Suchhund. Hab zwar noch nicht viel Erfahrung, aber Teddy find ich ohne Probleme, egal wo! Mama redete irgendwas von ich soll pendeln lernen, die hat doch nen Knall, ich bleib dann schön beim Teddy (na ja, vielleicht mach ich es doch ...). So, wir durften erstmal planschen. Ich vernahm nur die Worte Dani und Mittagessen ... und Gassigehen ... aber Dani hat ja den Shanti und den mag ich. Der ist immer so lustig. Nach dem Planschen in der Pegnitz also wieder ins Auto. Diesmal ist sogar der Teddy mit eingestiegen und Max musste auch hinter. Der mag das irgendwie nicht so, ich find das ja viel besser als da vorne, da gruselt es mich immer. Dann losgedüst, eine Frauenstimme wies den weg. Irgendwann angekommen und wir wurden mit "Ihr bleibt fein da" abgespeist und Frauchen verschwanden. Irgendwann kamen sie dann wieder. Zur Entschädigung gab es selbstgebackene Tante Dani Kekse für uns alle. Und Mama nahm ja jetzt die vorbereiteten Leckerlies und noch lecker Lunge mit. Dann gings los. Die Tante Theresa nahm den Max, Shila blieb lieber mit Herrli Zuhause. Wir dann losgezockelt, wollten an Kanal, aber Tante Tamara wollte an irgendwelchen Ziegenhunden (???) nicht vorbei und darum sind wir dann querfeldein gelaufen. Hat irgendwie nicht so richtig funktioniert, war aber lustig. Ein kleiner Abstecher ins hohe Gras, natürlich mit Teddy und buddeln mit Teddy schon in der ersten halben Stunde *year*, dann hat uns ein Flüsslein den weg versperrt. Sind dann wieder zurück und auf die Straße über die Brücke und wollten dann wieder runter an den Kanal, aber Fluss war immer noch da. Also weiter auf die andere Seite, da sah es auch sumpfig aus, also nach links abgebogen und Straße gefolgt bis wir dann einen Weg runter fanden an den Kanal. Da wurde sich erst einmal abgekühlt. Das Projekt "Max bekommt Ball ins Wasser geworfen" wurde nach dem ersten Versuch verworfen. Shanti mochte meinen Max irgendwie nicht, na ja, manchmal ist das aber auch eine Nervensäge. Also hat Mama den Ball wieder weggesteckt. Eine Flaschenpost haben wir noch gesehen, aber leider haben wir sie nicht gerettet *seufz* Gänse hab ich gefunden, bin aber brav zurückgekommen als ich gerufen wurde. Yo, dann waren wir alle ganz schön müde schon. Also unser persönliches Taxi mit Fahrer angerufen. Bernd heißt das Auto und gefahren ist das Herrle von Shila. Hatte zwar bissl Angst, wo ich doch so offene Autos gar nicht mag, aber das ging da schon. Lag ja neben meinem Bärenbruder und war nicht so viel offen und ich hab Futter bekommen und alle waren ja da. Wir wurden dann da wieder irgendwo hin scheuffiert, Auto wurde umgeparkt, haben Wasser bekommen und wurden allein gelassen, meine Tür war offen, aber das war okay. Dann sind Menschlein wieder weg, diesmal erzählten sie was von Kuchen ... na ja, von dem Kuchen gab es nichts, dafür noch lecker Knorpel von der lieben Tante Dani als Abschiedsgeschenk. Das hab ich mir aufgehoben bis wir wieder an der Kläranlage waren! Da noch einmal super tolles Bärenbrüdergassi und dann ab nach Hause. War das anstrengend sag ich euch ... so, Mama schimpft, sie will ins Bett. Also berichte ich euch Morgen noch von meinem tollen Abenteuerspaziergang mit Leonie & Max am Sonntag. Und wenn ihr auch mal mit am Kanal in Berching Gassi gehen wollt, dann sagt einfach Bescheid. Dani hatte soooooo viel gekocht, da hätten wir noch locker meine ganzen Hundefreunde mitnehmen können. Da kenn ich einige, die hätten das toll gefunden ...

Samstag, 22. Mai 2010

Der Marathon für die Welpen

Jeder von uns kennt doch sicherlich das Märchen, dass man einem Welpen bis ca. zum 4. Lebensmonat (16 Wochen) alles gezeigt haben muss, was er lernen soll. Von der Innenstadt bis zum U-Bahn fahren und Flughafen gucken, Wildpark besuchen, Flohmarkt, ... die Palette ist riesig. Ich frage mich dabei immer: Warum nur? Warum muss ich einen Welpen so viele Dinge so kurzer Zeit zeigen? Natürlich, klar, Welpen ist neugierig, wollen die Umwelt erforschen und neue Dinge lernen. Sie lernen schneller als erwachsene Hunde. Aber bedeutet das auch, dass sie schneller die richtigen Dinge lernen?

Meine Meinung:

Übt mit dem Welpen zuerst die grundlegenden Dinge: Kommen bzw. Umorientierung auf den Namen, Sitz, Folgehand und Entspannungssignal. Erst, wenn euer Welpe die Grundsignale beherrscht und eine Vertrauensbasis zwischen euch hergestellt ist, dann geht mit eurem Welpen alle Situationen an, die er lernen soll. Und wenn er dann eben kein Welpe, sondern vielleicht ein Junghund ist, was macht es für einen Unterschied?

Mit Nemo habe ich ein 3/4 Jahr gewartet bis ich ihn an Dinge gewöhnt habe, die ihm Angst machen. Im Moment sind wir mitten drin. Denn ich setze mir weder einen strickten Zeitplan, noch muss ich meinen Hund zu Aktionen zwingen, wir tasten uns langsam heran. Dadurch, dass ich ihm die Zeit lasse, die er zum Lernen und zum Verarbeiten braucht, wird Nemos Verhalten Schritt für Schritt besser. Er hat Vertrauen zu mir, ist nicht mehr so schreckhaft wie am Anfang. So hat ihm heute Morgen die Straßenbahn, die an ihm vorbeigefahren ist, nichts ausgemacht. Vor einem halben Jahr wäre er da noch in Panik verfallen.

Geht mit eurem Hund normal spazieren. Ich rede um Gottes Willen nicht von Abschirmung oder Isolation! Am meisten in einer Großstadt sind Menschen- und Hundekontakte ganz normal. Lasst euren Hund aber bitte nicht von jedem Kind antatschen, fahrt auch mal raus in die umliegenden Wälder und erkundet die Wiesen und Felder. Neue Sachen lernen, bedeutet ja nicht automatisch, den Hund mit in die Stadt nehmen, mit zum Einkaufen oder zur Kirchweih. Das Gehirn des Hundes empfindet auch Hundegerüche, neue Gegenden, neue und spannende Übungen als "Neu" und ist aktiv.

Lasst euch Zeit beim "Sozialisieren" eures Hundes. Und wenn es das ganze Leben lang dauert, dann habt ihr zumindest eine Lebensaufgabe mit eurem Hund!

Sonntag, 16. Mai 2010

Ab Juni: Kurs "Puppy" und Erziehungskurs offen

Ich habe mich dazu entschlossen, den Kurs "Puppy" (Welpenkurs) sowie den Erziehungskurs für erwachsene Hunde zu offenen Kursen umzufunktionieren. So möchte ich Ihnen den Einstieg erleichtern.

Der Kurs "Puppy" ist geeignet für alle Welpen im Alter von 8 - ca. 16 Wochen. In den Stunden trainieren wir an der grundlegenden Erziehung: Kommen auf Ruf, Sitz, Platz, Stopsignal, Motorikübungen und vieles mehr. Jede Stunde ist in sich geschlossen und es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Ab 01. Juni jeden Dienstag 18 Uhr. Treffpunkt: Marienbergpark (Bitte vorher bei mir anmelden!)

Der offene Erziehungskurs richtet sich ab alle Hunde ab einem Alter von ca. 6 Monaten. In lustigen Spielen festigen und trainieren wir den Grundgehorsam. Jede Stunde ist in sich geschlossen und behandelt ein anderes Thema.

Ab 06. Juni jeden Freitag 18 Uhr. Treffpunkt: Marienbergpark (Bitte vorher bei mir anmelden!)

Samstag, 15. Mai 2010

Ganz neu: Kostenloses Erstgespräch

Seit Mai 2010 biete ich nun in Nürnberg, Fürth und Umgebung das kostenlose Erstgespräch für alle neuen Kunden von meiner Hundeschule und Hundebetreuung an. Dies ist ein ganz neuer Service, den ich für die Hundebetreuung schon lange anbiete. Nun hat also jeder die Chance sich mit mir zu treffen und mich und meine Hundeschule ganz unverbindlich kennen zu lernen. Wir sprechen über Ihren Hund und seine besonderen Fähigkeiten, ich gebe Ihnen eine erste, mündliche Einschätzung Ihres Hundes und spreche meine Empfehlung aus, was für Ihren Hund der geeignete Kurs ist.

Ihnen entstehen keine Kosten, auch keine Anfahrt! Sie sind nicht verpflichtet nach diesem Gespräch einen Kurs oder Einzelstunden zu buchen. Natürlich freue ich mich, wenn Sie sich nach diesem Gespräch für mich entscheiden, es besteht allerdings keine Verpflichtung dazu.

Warum biete ich jetzt dieses kostenlose Erstgespräch an? Dies soll ein besonderer Service für Sie sein um einen ersten Eindruck von mir und meiner Hundeschule zu bekommen. Die Idee entstand durch ein Gespräch mit einer Freundin, was man noch verbessern kann. Nach einer kurzen Diskussion, ob wirklich kostenlos oder nur angerechnet auf das erste Training, habe ich mich letztendlich für komplett kostenlos entschieden.

Wenn Sie jetzt also sagen: Jawohl, das ist das Richtige für mich und meinen Hund! Dann einfach melden unter Mobil: 0151-23052485 oder E-Mail: info@hundeservice-nuernberg.de

Termine nach Vereinbarung, unter der Woche am Nachmittag, Wochenende nach Vereinbarung. Der Service richtet sich an ALLE Hundebesitzer, egal ob Welpe, Junghund, erwachsener Hund oder "Problemhund". Egal, ob Sie sich für den Welpenkurs "Puppy" interessieren, den "Junior" Kurs, einem offenen Freizeit-Hundesport-Kurs oder die Verhaltenstherapie, Sie können immer das kostenlose Erstgespräch nutzen.

Freitag, 14. Mai 2010

Nemo wacht wieder auf

Also, ich kann euch sagen, er hat alles sehr gut überstanden. Er ist zwar beim Aufstehen und in den vierten Stock laufen noch getorkelt, aber wir waren schon draußen im Park, ich fand nur, dass Nemo die Welt irgendwie neu entdeckte ... er konnte schon wieder mit der kleinen Hündin Mandy spielen und dann in der Wohnung den Kater jagen und mit seinem Waschbären (Quitschie) spielen. Jetzt schläft er neben mir auf der Coach ganz seelig :)


Mininarbe wird gekühlt.


Venenkatäter


Nemo die Pennmütze!
—-- Artikel wurde erstellt auf meinem iPhone

Nemo beim Tierarzt

Ich sitze hier gerade beim Tierarzt im Wartezimmer. Etwas kribbelig ist mir zumute mein kleines Baby in fremde Hände zu geben. Nachdem Nemo der Venenkatäter (richtig geschrieben?) gelegt wurde, bekam er zuerst Valium und dann das Narkosemittel. Dann wurden seine Minihoden freirasiert und kurz noch eine Zecke entfernt.
Nun liegt er nebenan auf dem OP-Tisch und wird endgültig kastriert. Ich hoffe, es geht alles gut. Eine dreiviertel Stunde muss ich jetzt warten, dann kann ich wieder zu ihm und beim Aufwachen dabei sein.

Nach der eigentlichen Kastration werden noch seine Hüften und die Lendenwirbelsäule geröngt - das zur Vorsorge um zu schauen, ob alles okay ist.

Nemo fand alles doof, gab es doch kein Futter, da er nüchtern sein sollte. Dafür wird er heute Abend ein leckeres Festmahl bekommen :) Als Entschädigung. Auf die Wage ist er auch ohne Futter gegangen, das haben wir lange geübt. 26,8kg wiegt mein "Kleiner".

Ich berichte euch, wie wir den Tag heute überstehen bzw. mein Hund.


—-- Artikel wurde erstellt auf meinem iPhone

Mittwoch, 12. Mai 2010

Ein armer Puli-Mix ... Um Mithilfe wird gebeten

Mich erreichte vor ein paar Tagen folgende E-Mail (unten dann). Da es mich so erschüttert hat, was dem armen Hund passiert ist, möchte ich sie euch zeigen. Wem es etwas sagt, der melde sich doch bitte beim Tierheim.

Gefangen im eigenen Fell

Am Mittwoch den 28.4. wurde in Zuzenhausen im Allmendweg ein verwahrloster, kranker Hund aufgefunden. Ansässige hörten um ca. 6 Uhr ein lautes Gejaule und fanden anschließend diesen Hund auf der Straße liegend. Da er nicht in der Lage war zu laufen, wird vermutet, dass der Hund aus dem Auto geworfen wurde.

Der Rüde hatte eine große, ältere Wunde am Oberschenkel und sein Schwanz war gebrochen. Das Fell war so verfilzt und verkotet, die Krallen so lang, dass der arme Hund nicht mehr aufstehen konnte.

Als der Hund dann in Narkose geschoren wurde kamen hunderte von Maden aus seiner alten Wunde zum Vorschein. Die ganze Haut war entzündet und der Schwanz bereits nekrotisch. Der arme Rüde musste furchtbare Schmerzen über Wochen erdulden. Wir vermuten, dass er ein Puli (ungarischer Hütehund) war. Leider konnten wir ihm nicht mehr helfen, die Wunden waren zu groß und er konnte auch nicht mehr laufen, als er geschoren und die Krallen geschnitten waren. Außerdem hatte er verständlicherweise jegliches Vertrauen in Menschen verloren und ließ sich nicht anfassen. Wir durften ihn nicht länger leiden lassen und mussten ihn erlösen, was auch zum Tierschutz gehört. Bitte helfen sie uns, den Menschen, der diesem armen Geschöpf dies angetan hat, zu finden.

Wer hat beobachtet wie am Mittwochmorgen der Hund in Zuzenhausen im Allmendweg ausgesetzt wurde? - Wer weiß wer so einen Hund hatte? Vielleicht hatte jemand mal so einen Hund, der dann auf einmal nicht mehr zu sehen war. Das Alter des Hundes wird auf ca. 8-10 Jahre geschätzt.

Hier Fotos von Joshi: http://www.tierheim-sinsheim.de/html/sub1/Bilder%20von%20Joshi.ht

Auf Wunsch werden alle Hinweise vertraulich behandelt. Bitte rufen sie uns an unter der Nummer 07261/63324 (ab 10 Uhr) oder 0157 726 72280 oder schreiben Sie uns eine

Mail: kontakt@tierheim-sinsheim.de